Nachhaltigkeit
in Zahlen und Daten


Schon gewusst?

Ehrlich gesagt wussten wir bis vor unserem Lokal vieles davon selbst noch nicht! Und einiges wissen wir auch sicherlich jetzt noch nicht, denn wir lernen ständig dazu. Aber unsere bisherigen Erkenntnisse und Liebig-Erfolge wollen wir an dieser Stelle gerne teilen.

monatlich gesparte Verpackung für Frischkäse & Ricotta


ca. 1kg pro Monat
 

Wir stellen bei uns nicht nur unsere köstlichen Sirups und Liköre, fruchtigen Marmeladen oder  eingelegten Antipastihäppchen selbst her, sondern machen inzwischen auch unser Joghurt, unseren Frischkäse und Ricotta selbst! Wir verzichten also an vielen Stellen auf Convenience-Produkte, also vorverarbeitete Lebensmittel.

Unser Hausgemachtes kommt dabei sowohl dem Genuss und der Wertschätzung von Lebensmitteln als auch dem Erhalt von Kreis-läufen, der Vermeidung von Müll und der Verwendung der gesamten Nahrungsmittel zugute. So produzieren wir aus den Milchresten, die beim Aufschäumen von Cappuccini übrigbleiben, Zero Waste Joghurt, Ricotta und Frischkäse. Rechnet man hoch, wie viel Einweg-verpackung sonst bei herkömmlichen Produktien aus dem Super-markt anfallen würde, können wir stolz sagen, dass wir ca. 1000g Einwegplastik PRO MONAT alleine dadurch vermeiden.

Die Molke, die dabei ganz natürlich entsteht, kann übrigens wiederum als Erfrischungsgetränk angeboten werden, wohingegen ihre Verwendung oder Entsorgung bei gekauftem Frischkäse nicht nachvollziehbar ist. Das hat uns sonst immer geärgert, aber mit diesem neuen Weg entscheiden wir uns bewusst gegen Einweg-verpackungen und für mehr Transparenz. Außerdem verschwenden wir nichts von der guten Bio-Mantscha-Müch, die wir natürlich im Mehrwegbehältnis geliefert bekommen! 

Anteil der Ernährung am CO2-Fußabdruck


31%

Ernährung (Lebensmittelproduktion, -transport und -konsum) macht mit stolzen 31% einen großen Teil unseres CO2-Fußabdrucks aus. Deshalb halten wir es für besonders wichtig und auch erfolgsversprechend, uns diesem Bereich zu widmen und die Werte im Das Liebig zu optimieren.

Innerhalb dieses Ernährungsanteils sind übrigens mehr als 60% des Ausstoßes auf Fleisch- und Milchprodukte zurückzuführen. Wie gut, dass es bei uns immer auch vegane Gerichte zum Genießen gibt. Außerdem machen wir im Das Liebig Fleisch zur Beilage, denn es landen allgemein nur reduzierte Mengen davon auf dem Teller. Das ist schon mal ein wichtiger Schritt, finden wir.

Die Liebig-CO2-Bilanz von Woche 1

 

51%

Wir kalkulieren unsere Mittagsmenüs jede Woche mithilfe eines CO2-Rechners auf deren ökologischen Fußabdruck. Dabei wirken sich sowohl Anbauart, Anbauort, Transportart, Transportwege als auch die verschiedenen Verarbeitungsschritte auf die Werte aus. Wir sind stolz, dass wir bereits in unserer ersten Woche bei unseren Hauptspeisen auf tolle Werte gekommen sind: Das vegane Gericht (Käferbohnenhummus und steirische Falafel mit Blattsalat und hausgemachtem Pitabrot) hat 459g CO2 pro Portion eingespart, das vegetarische Gericht (Gefüllte Zucchini mit steirischem Schafskäse und hausgemachtem Pitabrot) hat 375g CO2 gespart und sogar unser Hauptgericht mit Fisch (Stattegger Saibling mit Ratatouille und Rosmarin-Erdäpfeln) hat 353g CO2 gespart. Insgesamt haben unsere Menüs damit gemeinsam 51% WENIGER CO2 verbraucht als der Durchschnitt.

Wie wir das geschafft haben? Wir wählen unsere Zutaten und deren Erzeuger sehr sorgsam aus. Bei uns kommt Regionales und Saisonales auf den Teller und wird mit viel Liebe zubereitet. Unserer Meinung nach schmeckt man das auch, aber überzeugt euch am besten selbst!

Globaler Erdüberlastungstag 2020 #MoveTheDate


22.08.2020

Dieses Datum markiert trauriger Weise den weltweiten Earth Overshoot Day 2020. Das ist der Tag im Jahr, an dem die globale Nachfrage der Menschheit nach ökologischen Ressourcen das Angebot und die Reproduktionskapazität der Erde für ein Jahr übersteigt. Das heißt, an diesem Tag sind die nachwachsenden Rohstoffe unseres Planeten aufgebraucht, die eigentlich für ein ganzes Jahr hätten reichen sollen.

Aber wir glauben daran, dass wir dieses Datum mit einem sorgsameren Umgang mit unserer Umwelt wieder nach hinten verschieben können! Vielleicht erreichen wir sogar den Wert von 1970, als der Erdüberlastungstag noch am 29. Dezember war! Letztes Jahr fiel dieser Tag übrigens schon auf den 29.07. - es geht also in die richtige Richtung! #MoveTheDate

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